Gedanken zu Parasha Pinhas

Ich beschäftige mich im Moment mit der Parasha Pinchas. Es ist wichtig das gleich im zweiten Kapitel die Gesamtzahl der Kinder Jisraels, die aus Mizrajim ausgezogen waren, im Detail aufgezählt werden. Der Priester Elasar redet mit ihnen in den Steppen Moabs. Zuerst werden die Söhne Reubens erwähnt, den Erstgeborenen Jisraels, dann direkt die Söhne Eliab“s, die gegen Moshe Rabbeinu und Aharon haderten, in dem sie sich an Korach angehaftet hatten und somit gegen G-tt haderten. Es wird weiter angeführt, dass die Söhne Korachs nicht gestorben waren. Dann geht es weiter mit den Söhnen Shimeon“s, den Söhnen Gads, den Söhnen Jehudah“s, den Söhnen Perez“, den Söhnen Jisachar, die Söhne Sebulun, die Söhne Josef“s, das sind Menashe und Efraim, die Söhne Benjamin, die Söhne Dan, die Söhne Ascher, die Söhne Naftali. Dies waren alle gemusterten Söhne Jisraels, Vierhundertsechzigtausendvierhundert insgesamt an der Zahl. Dann spricht G-tt mit Moshe Rabbeinu und ordnet an, dass das Land verteilt wird. Es gelten hierfür bestimmte Regeln. Diese sind sehr wichtig. Ganz am Schluss werden die Lewi“im gesondert aufgezählt und das Schicksal des Todes derer erwähnt, die gemeines Feuer vor den Ewigen gebracht hatten. Es ist mir besonders aufgefallen, dass die Parasha Pinchas betont, dass die Lewi’im nicht gemustert wurden, weil ihnen kein Eigentum unter den Kindern Jisrael gegeben wurde. G-tt selbst sagt, dass alle sterben sollten in der Wüste Sinai – außer den beiden die übrig blieben: Kaleb ben Jefuneh und Jehoshua bin Nun. Letztere waren auch aus Mizrajim ausgezogen, zeichneten sich aber dadurch aus, dass sie immer an die Inbesitznahme des Gelobten Landes geglaubt haben und eben nicht das Volk demoralisiert haben. Es ist wichtig festzuhalten, dass Kaleb auch als ein „kühner“ Jude und Jehoshua bin Nun, später einen neuen Namen bekommt, der ihn ehrt und als Schüler Moshe Rabbeinu“s zu einem Propheten macht.