Es ist nicht allein ausreichend die zweimalige Zerstörung des Tempels in Jerushalajim zu bedauern und seiner Trauer Ausdruck zu geben. Nur in dem Bewusstsein der eigenen Verantwortung zu G-tt ist ein Wandel im eigenen Verhalten möglich. Wir dürfen niemals vergessen, was die Ursachen für die Zerstörung des Tempels (und des Tempels in uns) sind. Jede(r) weis, dass es unsere eigene Schwäche und Abkehr von inner-jüdischer Solidarität der Hauptgrund ist. Deshalb muss in diesen Zeiten jeder an seinem Platz die Konsequenzen ziehen und vor allem seine eigenen Aktivitäten de-politisieren – in Israel. Ein G-tt, eine Nation, ein Volk!
Kategorie: Religion und Ethik
Wenn die Thora als Jude verschmäht wird…
Vor nicht allzu langer Zeit wurde am Schabbat Dewarim und zugehörige Haftara öffentlich gelesen, als Warnung und Vorwurf an Jehuda, den gesamten Stamm. Würde nur ein einziger (säkularer) Jude diese große Anklage für sich entdecken und ernst nehmen, dann wäre schon weitergeholfen. Als unsere Weisen diese einleitenden Kapitel des Propheten Jeschajahu auswählten, damit es mit Dewarim und auch dieses Jahr vor Tischa be-Aw verkündet wird, war Ihnen bewusst welche Gefahren für ganz Israel existieren. Die Worte Jeschajahu“s wurden gewählt, um allen Generationen Israels vor den sittlichen und sozialen Verfehlungen zu warnen, die zum Untergang des jüdischen Staates geführt hätten. Heute ist Israel in einer vergleichbaren Situation. Mögen wir alle Umkehren zu unserem G-tt und das Gesetz Israels nicht nur ernst nehmen, sondern über dieses hinausgehen, damit die Gnade haShem“s uns allen zu Gute kommt und wir auch weiterhin sagen können: Ich bin Stolz ein Jude zu sein und lebe im eigenen Land – wir haben nur das eine.
Monotheismus zuerst!
Ich bin Monotheist und folge dem G-tt Israels – sonst nichts. Er ist der Herr aller Lebewesen. Er ist die treibende Kraft allen Lebens – der Herr von allem; nichts anderes. Er ist unkörperlich und nichts kommt seiner Einheit und Einzigartigkeit gleich. Wir Menschen können G-tt Eigenschaften zuschreiben, die es uns leichter machen, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Aber wir können Gott nie so beschreiben, wie er ist, sondern uns ihm nur in der Sprache annähern, wie sie in der Thora vermittelt wird. Er und alle seine Eigenschaften bilden eine Einheit. Vergessen wir nicht, klar zu sagen, was Er nicht ist; wir können und werden das tun. Der Ewige, der jetzt unser G-tt ist und nicht der G-tt anderer Völker, wird der einzige G-tt sein. In Wirklichkeit ist er zeitlos; Er war, Er ist und Er wird sein.
Bemidbar – an outlook at the Parasha of this week
Always before Shavuot we read Bemidbar – „In the desert“. In this Parasha the people are counted again; This is because for Hashem this is a token of love. It is important to understand that HaShem demands an active part in dealing with the Torah and at the same time extends his love to all of us. It is important to be ready and to act consciously. It has always been and will always be important to me to be trained in synagogue ministry. There must be a fundamental willingness to see this as a duty. This is exactly what I demand for myself. haShem wants a relationship with all of us – nothing else – and I am fully aware of this mutual responsibility; always aware that the journey towards Israel is only really beginning now and that I am right at the beginning. Let us all prepare ourselves spiritually and in learning to serve HaShem and soon to observe Shavuot. Then we all realize that it is not knowledge or moral standards that bind us all, but the Torah alone.
Bemidbar – eine Vorrausschau auf den Wochenabschnitt diese Woche
Immer vor Schawuot lesen wir Bemidbar – „In der Wüste“. In dieser Parasha wird wieder das Volk gezählt; und zwar deshalb, weil für haShem dies ein Liebesbeweis ist. Es ist wichtig zu begreifen, dass haShem einen aktiven Part im Umgang mit der Thora einfordert und zugleich seine Liebe uns allen zukommen lässt. Dazu ist es wichtig bereit dazu zu sein und bewusst zu handeln. Für mich ist es immer wichtig gewesen und bleibt es, dass man im Synagogendienst ausgebildet wird. Dazu muss eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden sein, dies auch als Pflicht zu sehen. Genau dies fordere ich für meine Person ein. haShem will mit uns allen eine Beziehung – nichts anderes – und ich bin mir dieser Verantwortung auf Gegenseitigkeit voll bewusst; immer in dem Bewusstsein, dass die Reise in Richtung Israel erst jetzt richtig beginnt und ich ganz am Anfang stehe. Bereiten wir uns alle spirituell und im Lernen vor haShem zu dienen und in Kürze Schawuot zu begehen. Dann erkennen wir alle, das es nicht Wissen oder moralische Maßstäbe sind, die uns alle verbinden, sondern die Thora allein.
Studying and Sacrifices – virtual vs. practical
Review of the Parasha „Zaw“: The sages teach us that one who studies the laws of any korban considers it as having sacrificed it himself. But while a „virtual“ sacrifice, learning, uplifts people, actual sacrifices uplift the whole world. This is precisely why physical sacrifices are superior to virtual sacrifices – or to put it another way: prayer and learning have never replaced actual sacrifices, but are subordinate to them. The „Rebbe“ says: „Only the physical sacrifice, which includes all aspects of creation – the human (the priest who makes the sacrifice, the animal (the sacrifice itself), the plant (the wood of fire) and the mineral (the salt added to all sacrifices) – uplifts the world in its entirety.“ Therefore, he emphasizes, it is of the utmost importance always to try to find a tangible and tangible way to express the spiritual insights we gain So that they may uplift not only us but the whole world It will always be of central importance, therefore, how Moshe offered his Korbanot to establish Aharon and his sons, which included ascension offerings, sin offerings and peace offerings.
Warum ich ein Kind Israel’s bin
Seit Ende der 90er-Jahre, als ich mich tief gebückt habe, um die Thora zu ergreifen, studiere ich diese. Dies tue ich nicht primär um mir mehr Wissen anzueignen. Denn ein Studium das nicht zu Guten Taten, auf der Grundlage aller 613 Gebote der Thora, führt ist hohl und leer. Die Weisung der Thora, lässt uns […]
Warum ich ein Kind Israel’s bin
Warum ich ein Kind Israel’s bin
Seit Ende der 90er-Jahre, als ich mich tief gebückt habe, um die Thora zu ergreifen, studiere ich diese. Dies tue ich nicht primär um mir mehr Wissen anzueignen. Denn ein Studium das nicht zu Guten Taten, auf der Grundlage aller 613 Gebote der Thora, führt ist hohl und leer. Die Weisung der Thora, lässt uns ihre Ethik und Instruktionen, für ein Leben das haShem zu einem Lächeln bringt, zu einem Teil von uns und unserem Alltag werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich die Welt schön-denken kann, will man sie verbessern, sonst wären wir alle Philosophen. Genau deshalb führt eine Gute Tat zu einer weiteren. Es ist für mich essentiell, dass ich wöchentlich mich mindestens einmal mit den Inhalten der Thora und zusätzlich rabbinischen Auslegungen auseindersetze und mich dann jedesmal frage: „Was erwartet G-tt von mir?!!“ Auf jeden Fall nichts Unmögliches, sondern bescheiden zu Gehen und Liebe einzuüben. Genau deshalb bin ich ein Kind Israel’s.

Die Thora als Weisung und Gesetz
Die Thora ist schon immer von jüdischen Menschen, als G-ttesoffenbahrung, ernst genommen worden und hat gerade in unseren Zeiten an Bedeutung zugenommen. Die Verlebendigung aller 613 Gebote im Alltag ist dabei zentral. Warum habe ich in diesem Beitrag differenziert zwischen der Weisung für ein g-ttgemasses Leben, dass haShem zum Lächeln bringt und der Thora als Gesetz. Gerade in der Parasha Mishpatim, die jetzt in den Synagogen gelesen wurde, geht es um Rechtssatzungen oder Vorschriften. Daher der Name Mishpatim. Es werden Vorschriften über Knechte, Vorschriften über Körperverletzung, Vorschriften über Diebstahl, weitere Vorschriften über die Verführung einer Jungfrau und der Pflicht diese mit Brautgeld an den Vater zu heiraten, Zauberer, Sodomie, dem dienen anderer G-tter, der Kränkung eines Fremden, dem Umgang mit Witwen und Waisen, Geldverleih, Vorschriften zur Erstlingsfrucht, Vorschriften zur Gerechtigkeit, Vorschriften zum Shabbat Jahr und zum Shabbat, Vorschriften zu den Festen und Vorschriften zum Gelobten Land behandelt. Bei Mishpatim handelt es sich also um eine ganze Bandbreite verschiedener Gesetze, die in eine gerechte Rechtssprechung münden müssen. Dies ist der entscheidende Punkt – der Transfer der Gesetze in den Umgang einer gerechten, jüdischen Gesellschaft. Wichtig ist dass die Thora sehr behutsam, erst erzählerisch, näher gebracht – fast schon vortastend. Und wichtig ist auch dass diese Gesetze deshalb nicht einfach erlassen werden. Didaktisch sehr wertvoll ist dabei dass die Parasha gerade mit den Vorschriften über die Knechtschaft an. Bedenken wir, dass das jüdische Volk erst gerade befreit wurde und in der Wüste am Berg Sinai steht. Man könnte meinen, dass es gerade jetzt Wichtigeres. für es gibt, als die Knechtschaft, die jemand aus Not eingehen muss. Gerade das ist der Ankünofpunkt. Der Text macht von vorneherein deutlich, dass Abhängigkeitsverhältnisse deshalb nicht Vergangenheit sind. Wirtschaftliche Notsituationen sind Realität. Eines hat sich aber geändert: Die Knechtschaft ist ein wirtschaftlicher Faktor und deshalb zeitlich immer wieder begrenzt. Knechtschaft ist keine Unterdrückung mehr. Auch keine Unterwerfung unter ein Regime das Selbstaufgabe erzwingt. Der israelitische Knecht bleibt ein Israelit und ist deshalb auf die Freiheit hin ausgerichtet. Raschi sagt deshalb, dass spätestens mit dem Yoveljahr selbst der befreit wird, der gar nicht frei sein will. Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Gesetze über den eigenen, beschränkten, kurzfristigen Interessen stehen und somit zentraler Ausgangspunkt für unsere eigenen Entscheidungen.
Only thoughts to reach truth
Who or what is outside? – It’s the next one. Who’s next? The neighbor in the diaspora is mostly Christian, but in reality the Jewish fellow human being. Next in Eretz Yisrael is mostly Jewish and in reality the religious fellow human being. Who is the fellow human – the one who doesn’t negate me in my being different. What is not negate? The one who doesn’t want to undo the mystery of difference. What’s the secret? There are many paths to G‑d. What are the ways of G‑d? They establish peace and order. what is peace More than the absence of war. What is order? The result of letting the will of G‑d work in us. How do you know the will of G‑d? Through the permanent study of the respective „holy“ scripture. How does this font work? The result of the effect can be seen in the people it produces. What makes a human a human? fear of G-d and joy of life. Where G‑d is there is life. Where there is life, G‑d is not far away. Fear increases the distance to life and at the same time decreases the proximity to death. Life is not self-sufficient, but requires constant service. Serving is an expression of responsibility on the Vistula. Where man does not take himself too seriously, he is drawn to G‑d. Closeness to G‑d is found in stillness and strictness of form. Strict form springs directly from spiritual breadth. Vastness is thinned reality. Reality lies in perception, truth lies in silence.