Es ist ein sonniger Tag im Spätsommer. Ich erinnere mich daran, dass G-tt gerade zu dieser Zeit im Feld ist. Es ist die Zeit umzukehren und dass wiederherzustellen, was uns am meisten fehlt. Die unbedingte Liebe zu seinem Nächsten und die Einheit des jüdischen Volkes. Es ist das besondere Gefühl, dass gerade jetzt wir alle gefordert sind uns zu besinnen auf das Wesentliche.
Autor: Marcus Gundlach
Zuerst der Monotheismus!
Ich bin Monotheist und folge dem G-tt Israels – sonst nichts. Er ist der Herr aller Lebewesen. Er ist der Hauptbeweger allen Lebens – der Herr von allem; nichts anderes. Er ist körperlos und nichts kommt seiner Einheit und Einzigartigkeit gleich. Wir Menschen können G-tt Eigenschaften zuschreiben, die es uns erleichtern, mit ihm in Beziehung zu treten. Aber wir können Gott niemals so beschreiben, wie er ist, sondern ihn nur sprachlich annähern, wie es die Thora vermittelt. Er und alle seine Eigenschaften bilden eine Einheit. Vergessen wir nicht, klar zu sagen, was Er nicht ist; wir können und werden dies tun. Der Ewige, der jetzt unser G-tt ist und nicht der G-tt anderer Völker, wird der einzige G-tt sein. In Wirklichkeit ist er zeitlos; Er war, Er ist und Er wird sein. Ich bin ein Monotheist und folge dem G-tt Israels – sonst nichts. Er ist der Herr aller Lebewesen. Er ist der Hauptbeweger allen Lebens – der Herr von allem; nichts anderes. Er ist körperlos und nichts kommt seiner Einheit und Einzigartigkeit gleich. Wir Menschen können G-tt Eigenschaften zuschreiben, die es uns erleichtern, mit ihm in Beziehung zu setzen. Aber es ist nur möglich G-tt nur so zu beschreiben wie er nicht ist.
Good News
La Pelota
Me doy cuenta de la quietud en el canto de los pájaros temprano en la mañana. Escucho el aleteo de las palomas altísimas mientras siento las puertas de mi corazón adentro. En mis pensamientos estoy contigo ahora. El olor del mercado en el casco antiguo, las plazas sombreadas entre las estrechas hileras de casas… . Tomo una respiración profunda. Quién pensará en la paz que está por venir. La vida sigue, porque las mujeres han tendido la ropa en largas filas. Y un niño está jugando con la pelota.
Zum Wochenabschnitt Behaalotecha (Thora)
Gedanken zum Wochenabschnitt Behaalotecha, dem besonderen Buchstaben „Nun“ unter Berücksichtigung von Talmud und Sohar
Im Talmud (Schabbat 115b) werden die beiden Verse „Wajehi binsoa“ und „Uwnucho jomar“ diskutiert. Die beiden Verse sind von einem ungewöhnlichen, auf dem Kopf stehenden „Nun“ gekennzeichnet und stellen laut Talmud jeweils ein eigenständiges Buch dar, so dass wir von sieben Büchern der Thora ausgehen.
Was ist die Besonderheit dieser zwei Verse, was die Bedeutung dieser zwei „Nun“?
Ich warte auf Antworten der Rabbiner!!!
Der Kommentar des Sohar verweist auf ein anderes, berühmtes „Nun“ – nämlich jenes in Psalm 145 – das Aschrei im Siddur. Dieses „Nun“ glänzt allerdings durch Abwesenheit. Der erste Vers von Aschrei beginnt mit einem „Alef“. Der zweite mit einem „Bet“ … usw. Doch in der Mitte des Psalms fehlt (!) ein Vers mit dem Buchstaben „Nun“. Diese Auffälligkeit, bzw. Lapsus, wird interessanterweise im Talmud (Berachot 4b) kommentiert. Ähnlich wie die zwei besprochenen Verse in unserer Sidra beschreibt „Aschrei“ eine idylisch anmutende Welt. Besungen werden G-ttes Königreich auf Erden, in dem jeder Suchende findet und die Bedürfnisse aller Geschöpfe befriedigt sind.
Laut Talmud aber habe der Psalmist den Buchstaben „Nun“ mit dem mit diesem Wort „nefila“, hebräisch für „Sturz“ assoziiert. Es sei ihm der Vers aus der Trauerrede des Propheten Amos in den Sinn gekommen: „Nafla“: Sie stürzt, steht nicht wieder auf, die Jungfrau Israel, sie liegt hingestreckt auf ihrem Boden, keiner richtet sie auf… “ (Amos 5:2). Daher übersprang der Psalmist den Buchstaben „Nun“. Doch fand der „Sturz“ psychologisch interessant, seinen Weg trotzdem in das „Aschrei“, nämlich mit dem „Nun“ im Vers folgendem Buchstaben „Samech“. „Somech: G-tt stützt alle Stürzenden („noflim“) und richtet alle Niedergedrückten wieder auf.“
Gedanken zum Wochenabschnitt Behaalotecha, dem besonderen Buchstaben „Nun“ unter Berücksichtigung von Talmud und Sohar
Im Talmud (Schabbat 115b) werden die beiden Verse „Wajehi binsoa“ und „Uwnucho jomar“ diskutiert. Die beiden Verse sind von einem ungewöhnlichen, auf dem Kopf stehenden „Nun“ gekennzeichnet und stellen laut Talmud jeweils ein eigenständiges Buch dar, so dass wir von sieben Büchern der Thora ausgehen.
Was ist die Besonderheit dieser zwei Verse, was die Bedeutung dieser zwei „Nun“?
Ich warte auf Antworten der Rabbiner!!!
Der Kommentar des Sohar verweist auf ein anderes, berühmtes „Nun“ – nämlich jenes in Psalm 145 – das Aschrei im Siddur. Dieses „Nun“ glänzt allerdings durch Abwesenheit. Der erste Vers von Aschrei beginnt mit einem „Alef“. Der zweite mit einem „Bet“ … usw. Doch in der Mitte des Psalms fehlt (!) ein Vers mit dem Buchstaben „Nun“. Diese Auffälligkeit, bzw. Lapsus, wird interessanterweise im Talmud (Berachot 4b) kommentiert. Ähnlich wie die zwei besprochenen Verse in unserer Sidra beschreibt „Aschrei“ eine idylisch anmutende Welt. Besungen werden G-ttes Königreich auf Erden, in dem jeder Suchende findet und die Bedürfnisse aller Geschöpfe befriedigt sind.
Laut Talmud aber habe der Psalmist den Buchstaben „Nun“ mit dem mit diesem Wort „nefila“, hebräisch für „Sturz“ assoziiert. Es sei ihm der Vers aus der Trauerrede des Propheten Amos in den Sinn gekommen: „Nafla“: Sie stürzt, steht nicht wieder auf, die Jungfrau Israel, sie liegt hingestreckt auf ihrem Boden, keiner richtet sie auf… “ (Amos 5:2). Daher übersprang der Psalmist den Buchstaben „Nun“. Doch fand der „Sturz“ psychologisch interessant, seinen Weg trotzdem in das „Aschrei“, nämlich mit dem „Nun“ im Vers folgendem Buchstaben „Samech“. „Somech: G-tt stützt alle Stürzenden („noflim“) und richtet alle Niedergedrückten wieder auf.“
Wenn man ein Opfer bringt – Gedanken zum Wochenabschnitt ‚Wajikra‘
Opfer werden nicht geopfert, sondern G-tt entgegen gebracht, durch einen Cohen haGadol. Martin Buber spricht in seiner Übersetzung deshalb von ‚Darnahn‘. Seit das Bet haMikdasch (Tempel in Jerusalem) durch Horden von Feinden Israels mehrfach zerstört wurde – zuletzt durch die Römer – hat man in der jüdischen Überlieferung festgehalten, dass Gebete die Opfer ersetzen. Ein großes Irrtum ist aber, wenn man davon ausgeht, dass Gebete nun für alle Zeit die einzige Möglichkeit darstellen ein Opfer zu bringen. Der Tempel wird in absehbarer Zeit wieder errichtet. Viele gehen trotzdem davon aus, dass dies am jetzigen Tempelberg geschehen soll; ich halte dies für einen Irrtum… hat doch der Islam mitten auf diesem eine Mosche errichtet, wo u.a. Fussball gespielt wird und Waffen hingeschafft werden. Ich würde empfehlen die Westmauer (Kotel) vollständig abzutragen und mit diesen Steinen das neue Bet haMikdasch anzufangen zu errichten, an einem neuen Platz in Jerushalajim (Jerusalem). Dies hätte den Effekt, dass der unsägliche Streit um Gebersrechte innerhalb des Judentums und im Konflikt mit dem Islam entschärft würde. Außerdem würde dann auch dem okkupierenden Gebäude auf dem Tempelberg das Fundament entzogen – im doppelten Sinne. Der neue Platz in Jerusalem muss dann gut gewählt werden. Ich gehe davon aus, dass er gefunden und unter der Federführung des Temple Institutes und eines neuen 71-Mitglieder umfassenden Sanhedrin wiedererichtet wird und allen Friedfertigen, Wahrhaftigen und Gerechten aus allen Völkern offen stehen wird. Allerdings unter den Beschränkungen, dass dies nicht für alle Bereiche Gültigkeit hat. Eben wie in der Thora beschrieben und durch die Propheten Israels vor Urzeiten schon angekündigt. Opfer werden die Gebete des Judentums nicht ablösen, sondern beide werden ihren angemessenen Platz haben und in der Form weitergeführt, wie dies seit Jahrtausenden überliefert wurde. Es ist immer noch ein Problem des Christentums, dass der Tempel als obsolet erachtet wird, als wolle man sich mit den Zerstörern verbünden. Wie dem auch sei, der Tempel wird kommen und wir alle, Juden und Christen, sollten gemeinsam für die baldige Realisierung beten und uns an dessen Aufbau konstruktiv beteiligen.
Gedanken zu Parascha Wajikra
Habe mir vorgenommen mich mit der Parascha des kommenden Shabbat auseinanderzusetzen…Wajikra. Es werden ausführlich vier Arten von Opfer… besser Darnahungen an HaShem erläutert. Ganzopfer, Speiseopfer, Friedensopfer und Schuldopfer. Letzteres ist meiner Aufmerksamkeit zu Teil geworden. Ein Schuldopfer muss man – unabhängig von etwaigen Schadensersatzzahlungen – unter anderem bringen, wenn man das Heiligtum missbraucht hat.
Auch wenn ritueller Missbrauch mir in meinem Aufenthalten in der Stuttgarter Synagoge vor mehreren Jahren begegnete und mir dies erst viel später bewusst wurde, ist es mir wichtig ein persönliches Schuldopfer zu bringen, da ich mir unsicher bin ob ich gesündigt habe.
Ich lege großen Wert darauf zu betonen, dass zwar in der Vergangenheit Gebete die Opfer ersetzt haben, aber Gebete im Hier und Jetzt kein Ersatz für Opfer darstellen. Gebete sind den Opfern untergeordnet und werden selbstverständlich in fest vorgeschriebenen Regeln weitergeführt. Ich sehe mich also in der Pflicht in Synagogen zu beten und gleichzeitig an die Wiedererrichtung des Bet haMikdasch, in baldiger Zeit, in Jerushalajim zu glauben, dies anzustreben und zu unterstützen. Möge der Frieden bald wieder hergestellt sein und ein Haus für alle Wahrhaftigen, Friedfertigen und Gerechten aus allen Völkern offen stehen. Shalom.
Das spirituelle Moment im Judentum
Die Zehnwort-Rede
Am kommenden Schabbat Jitro werden die zentralen jüdischen, ethischen Gebote gelesen und verkündet. Christen kennen die Aseret haDibrot auch als „Zehn Gebote“, obwohl diese von der hebräischen Ursprungsversion abweichen. Dies liegt daran, dass in der Vergangenheit Päpste diese per Dekret haben verändern lassen. Was eigentlich laut Thora streng verboten ist. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es im Verlauf der Geschichte immer wieder neue Versuche gegeben hat die Offenbarung Gottes an das jüdische Volk zu christianisieren und die gläubige Leserschaft vom jüdischen Original wegzubringen und damit auch Juden selbst zu Fremden zu erklären. Ich empfehle deshalb eine hebräische Bibel in der Übersetzung von Franz Rosenzweig und Martin Buber für den deutschsprachigen Leser. Die entsprechenden Textpassagen und zentralen Aussagen (es sind natürlich mehr als zehn Gebote) findet man in der Parascha (Wochenabschnitt) Jitro. Oder noch genauer: 2. Mose 18,1 – 20,23!