Bedenkenträger gibt es viele
aber nur wenige
die Empfangenes weiterreichen
um der Tradition willen
bis hin zur eigenen Erschöpfung
als Akt der Hingabe
um eines Zieles willen
Unser Tun ist nur das äußere Gefäß
für das Wasser
dieses fließt immer
zum tiefsten Punkt
um dort neues Leben
zu ermöglichen
Alles Mühen scheint vergessen
den der Weg den ich gegangen
lag niemals vor mir
ER wird mich tragen
wenn ich nicht mehr weiter weis
Schwarz ist das Haupt
ergraut das Haar
den Kopf erhoben
stehen wir demütig
vor unserem Schöpfer
und hoffen auf SEINE Gnade
da wir ohne Verdienste
in das Leben getreten sind
dankbar sind
für das Gute und Schlechte
züchtigt ER uns
und schenkt uns
seine Milde
lässt uns zu Teil werden
eine Ahnung von SEINEM Plan für unser Leben
Diese Unschärfe des Bewusstseins
führt zur Erkenntnis
Kenne deine Grenzen
innerhalb derer du dich
bewegen kannst
Und stehe still
im Glauben
damit du spürst
dass Er dich liebt
(Marcus Günther Michael Gundlach, an Chanukka 5784)