Gedanken zur Parasha Wajikra

Ich beschäftige mich im Moment mit der Parasha Wajikra, was soviel heisst wie: Er rief. Gemeint ist Moshe Rabbeinu. Aber bei genauerer Betrachtung passiert hier etwas ausgewöhnliches. Er, der Ewige, rief Moshe zu, er redete zu ihm, dass er mit den Söhnen Jisrael spricht. Diese Wiederholung der Worte „rief zu“, „redete“ und ’sprechend‘ in einem Satz machen sehr aufmerksam. (Wajikra, 1,1)
Er redete Moshe zu, fast könnte man meinen er ermunterte ihn, dann die zweimalige Wiederholung er, ER – gemeint ist Hashem selbst – redete aus dem Zelt der Begegnung (Mishkan). Diese Betonung ist der eindeutige Hinweis, dass man es bei Moshe nicht um einen Wahrsager oder Fremden Propheten zu tun hat, sondern dass der G-tt Israels direkt mit Moshe Rabbeinu kommuniziert und beauftragt mit den Söhnen Israels zu sprechen. Er ist die alleinige Autorität, die es den Söhnen Israels ermöglicht, eine wichtige Aussage anzunehmen.

Jetzt zum Inhalt dieser Aussagen: Bitte studieren Sie die einzelnen Darnahungen. Es sind verschiedene Tiere, die gebracht werden, um im Tempel dargenaht werden, durch einen Kohen. Gemeint sind damit die Söhne Aharons, dem Kohen haGadol. Die Kohen bereiten die Tieropfer vor, die eigentlich gar keine Opfer sind, sondern Darhöhung. Ein großer Unterschied, den Rabbiner bestimmt gut erklären können.

Das heisst, das der Vorgang des Verbrennen eines Tieres genauen Regeln entsprechen muss und dass das Tier eine bestimmte Funktion übernimmt, in der die Gnadenfunktion eine große Rolle spielt (Wajikra, 1,3). Dann wird es vor dem G-tt Israels getötet und der Kohen haGadol lässt es emporrauchen… Sehr detailiert wird jeder Teil dessen, was im Tempel vorsichgeht beschrieben. Zwei Dinge sind haShem, Baruch Hu, besonders wichtig: Die Einhaltung der Regeln im Tempeldienst, als geordneter Vorgang und der Bet haMikdasch selbst. Er bildet die räumliche Voraussetzung für die Opfer.

Was können wir daraus lernen? Erst kommt die Ordnung, dann der Frieden und dass der Tempel die Voraussetzung für das Kommen des Mashiach ist.

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