Immer vor Schawuot lesen wir Bemidbar – „In der Wüste“. In dieser Parasha wird wieder das Volk gezählt; und zwar deshalb, weil für haShem dies ein Liebesbeweis ist. Es ist wichtig zu begreifen, dass haShem einen aktiven Part im Umgang mit der Thora einfordert und zugleich seine Liebe uns allen zukommen lässt. Dazu ist es wichtig bereit dazu zu sein und bewusst zu handeln. Für mich ist es immer wichtig gewesen und bleibt es, dass man im Synagogendienst ausgebildet wird. Dazu muss eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden sein, dies auch als Pflicht zu sehen. Genau dies fordere ich für meine Person ein. haShem will mit uns allen eine Beziehung – nichts anderes – und ich bin mir dieser Verantwortung auf Gegenseitigkeit voll bewusst; immer in dem Bewusstsein, dass die Reise in Richtung Israel erst jetzt richtig beginnt und ich ganz am Anfang stehe. Bereiten wir uns alle spirituell und im Lernen vor haShem zu dienen und in Kürze Schawuot zu begehen. Dann erkennen wir alle, das es nicht Wissen oder moralische Maßstäbe sind, die uns alle verbinden, sondern die Thora allein.