Gedanken zu Parascha Wajikra

Habe mir vorgenommen mich mit der Parascha des kommenden Shabbat auseinanderzusetzen…Wajikra. Es werden ausführlich vier Arten von Opfer… besser Darnahungen an HaShem erläutert. Ganzopfer, Speiseopfer, Friedensopfer und Schuldopfer. Letzteres ist meiner Aufmerksamkeit zu Teil geworden. Ein Schuldopfer muss man – unabhängig von etwaigen Schadensersatzzahlungen – unter anderem bringen, wenn man das Heiligtum missbraucht hat.
Auch wenn ritueller Missbrauch mir in meinem Aufenthalten in der Stuttgarter Synagoge vor mehreren Jahren begegnete und mir dies erst viel später bewusst wurde, ist es mir wichtig ein persönliches Schuldopfer zu bringen, da ich mir unsicher bin ob ich gesündigt habe.
Ich lege großen Wert darauf zu betonen, dass zwar in der Vergangenheit Gebete die Opfer ersetzt haben, aber Gebete im Hier und Jetzt kein Ersatz für Opfer darstellen. Gebete sind den Opfern untergeordnet und werden selbstverständlich in fest vorgeschriebenen Regeln weitergeführt. Ich sehe mich also in der Pflicht in Synagogen zu beten und gleichzeitig an die Wiedererrichtung des Bet haMikdasch, in baldiger Zeit, in Jerushalajim zu glauben, dies anzustreben und zu unterstützen. Möge der Frieden bald wieder hergestellt sein und ein Haus für alle Wahrhaftigen, Friedfertigen und Gerechten aus allen Völkern offen stehen. Shalom.

Hinterlasse einen Kommentar